Sehenswürdigkeiten
Deichbrücken

Eine moderne und zugleich maritime Note geben dem Ortskern Bensersiel die beiden Deichbrücken, die die beiden Deichscharte spiegelbildlich überspannen. Die Fußgängerbrücken, 1995 im Zuge des Zwei-Millionen-Mark-Projekts „Umgestaltung der Deichpromenade“ aufgestellt, sorgten seinerzeit für reichlich Gesprächsstoff. Denn die Menschen konnten mit der futuristischen Konstruktion zunächst nicht viel anfangen – später jedoch fanden sich diese sogar in Logos wieder.
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Denkmalgeschützte Gebäude

Viele Gebäude in der Esenser Altstadt sind denkmalgeschützt und inzwischen mit viel Liebe zum Detail restauriert worden. Dazu gehören das Mettcker-Haus am Marktplatz und das Edzardsche Haus in der Steinstraße als älteste Steinhäuser im Stadtgebiet. Sehenswert sind aber auch das Handwerkshaus des Schuhmachermeisters Becker in der Westerstraße, das Bernstein-Huus in der Herdestraße, das August-Gottschalk-Haus in der Burgstraße sowie das so genannte »Puppenhaus« mit sechs Alabaster-Figuren in der Außenwand in der Jücherstraße - die Originale gehörten zum einstigen Grab der Gräfin Walpurgis in der St.-Magnus-Kirche.
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Glockenspiel

Das Glockenspiel der Volksbank am Markt wurde im Juni/Juli 1995 von der Firma Korfhage aus Buer installiert und am 07 Juli 1995 von Bürgermeister Wilhelm Ebrecht offiziell in Betrieb genommen. Ideengeber und Initiator war der damalige Kurdirektor Hardo Sziedat. Zur Premiere erklang Johannes Meents` “Bärenstädter Lied“ mit der Melodie von Hermann Völkers im Satz von Helmut Korbella.

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Junker-Balthasar-Brunnen

Balthasar von Esens, genannt „Junker Balthasar“, war von 1522 bis zu seinem Tod im Jahre 1540 Häuptling der ostfriesischen Herrlichkeiten Esens, Wittmund und Stedesdorf und damit Herrscher des Harlingerlandes.

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Kandelaber

Die Begeisterung war groß, deshalb beschlossen zufriedene Teilnehmer der landwirtschaft-lichen Ausstellung 1906 in Esens als Dank auf dem Marktplatz eine Gas-Laterne mit fünf Lichtern aufzustellen, zumal kurz zuvor die Gasanstalt in Betrieb gegangen war. Am 29. Oktober hatte man den Kandelaber, der 1099 Mark kostete, mit einem Fackelumzug durch die Stadt begrüßt. Bürgermeister Diedrich Gerhard Becker sah ihn seinerzeit als „Symbol der Einigkeit zwischen Stadt und Land“. 1959 wurde der Kandelaber entfernt. 1989 wurde eine veränderte Neufassung aus Metallguss und mit Stromanschluß montiert.
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Königliches Amtsgericht

Außerhalb der alten Stadtbefestigung wurde 1825-1827 das Gebäude des Königlichen Hannoveraner Amtsgerichts vor dem Drostentor neu errichtet. Das alte Amtshaus-Gebäude an der Steinstraße genügte wohl den Ansprüchen nicht mehr. Es entstand ein stilvoller klassizistischer Bau, der prägend für den Stadteingang wurde.

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Kriegerdenkmal

Auf der Westseite der Kirche wurde 1872 ein Kriegerdenkmal für die im Deutsch-französischen Krieg 1870/71 gefallenen Bürger errichtet, ein Sandsteinsockel mit einem Adler obenauf. Einweihung war im November 1872.


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Muschelkalk-Brennofen

An einen Zweig schon fast vergessener Wirtschaft erinnert der frühere Muschelkalk-Brennofen, der nach 1920 gebaut wurde und zum Werk in der Nähe der Bahngleise der Ostfriesen Kleinbahn gehörte. Bis in die 70-er Jahre hinein wurde hier aus Herzmuscheln Muschelkalk für die Industrie und zur Verwendung als Düngemittel gebrannt. Ebenfalls um ein »Industriedenkmal« handelt es sich beim Tankstellengebäude am Jüchertor - mit einem heute nicht mehr zu findenden Überstand aus Kunststoff.

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Münzdenkmal

Seit Juli 1993 gehört sie zu den markanten Treffpunkten in der Esenser Innenstadt: die Münzplastik am südlichen Ende der Steinstraße. Die "Rundraumplastik" des Künstlers Karl-Ludwig Böke aus Leer erinnert an
die ehemalige Münzstätte, die in der Nähe einst gestanden hatte. Es enthält ein bronzenes Münzrelief mit dem Portrait der Fürstin Christine Charlotte, die von 1665 bis 1690 Ostfriesland regierte, auf der Vorderseite.

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Ostfriesland-Wanderweg

Scheuerpfahl Skulpturen entlang des Ostfriesland – Wanderweges
Pferde, Rinder, Ziegen, Schafe und auch Schweine mögen sich gerne scheuern und reiben. Ist kein Baum vorhanden, wird schon mal ein Zaunpfahl genutzt und häufig dabei zur Seite gedrückt. Aus diesem Grund setzen Landwirte schon früh Scheuerpfähle auf ihr Weideland. Für die Auswahl von Scheuerpfählen sowie für ihre mögliche Position auf der Weide gibt es keine Gesetzmäßigkeiten und sie bedürfen auch keiner Genehmigung. Egal, ob sie zweckmäßig schlicht oder gar künstlerisch gestaltet sind.
Damit war das Stichwort gefallen und der Präsident der Ostfriesischen Landschaft, Helmut Collmann, formulierte bei einer Tasse Ostfriesen-Tee mit dem Initiator des Skulpturen-Pfades Gerd Neumann: „ Das wäre etwas für den Ostfriesland-Wanderweg!“ Eine Ausschreibung und Jury-Sitzung folgten, dann wurden namenhafte Künstler mit der Umsetzung beauftragt.
Von Mai bis November 2011 entstanden 24 künstlerisch gestaltete Scheuerpfahl-Skulpturen, die, entlang der ehemaligen Kleinbahntrasse von Bensersiel bis Rhauderfehn aufgestellt, die Landkreise Wittmund, Aurich und Leer verbinden und nicht nur beim jährlich stattfindenden „Ossiloop“ ins Auge springen sollten. Auch Menschen reiben sich gerne und setzen meistens dazu Worte ein. Jetzt haben sie auch in der ostfriesischen Kulturlandschaft 24 mal Anlass dazu.

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Rathaus mit Ahnensaal

Das heutige Rathaus, ein Baudenkmal, ist eines der ältesten Häuser in Esens. Die Fundamente stammen aus dem Mittelalter und seine heutige Form stammt aus dem 17. Jahrhundert. 1703 kaufte Kanzleirat Wilhelm von Heespen das Haus und ließ es zwischen 1703 und 1719 umbauen. Im Giebel findet man das Wappen der Familie von Heespen und über der Tür ihre Initialen.
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Sieltor

Beim Bau der Deiche entlang der Nordseeküste im 12. Jahrhundert musste auch für eine ausreichende Entwässerung des eingedeichten Landes gesorgt werden. Man „erfand" die Siele - also Durchlassbauwerke im Deich für die natürliche Entwässerung des Hinterlandes, das zugleich vor Hochwasser oder Überschwemmungen, dem Eindringen des salzigen Meerwassers geschützt werden sollte.

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Skulpturenpfad in Esens

Der Rundgang beginnt am Brunnen auf dem Ewald-Neemann-Platz an der Warfbühne. Grundlegend für diese Idee war der Gedanke eines traditionellen Dorfplatzes, wo der Brunnen seit jeher der Ort der Begegnung war. Weiter geht es zum Kirchplatz zum Junker-Balthasar-Brunnen.

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St.-Magnus-Kirche

Auf der zentralen Kirchwarf wurde um 900 erstmals eine Holzkirche errichtet. Das dann folgende Gotteshaus aus Tuff- und Backstein aus dem 12. Jahrhundert ersetzte die evangelisch-lutherische Gemeinde in Esens 1848 bis 1854 durch den heutigen Neubau.
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Tidebrunnen Esens

Bei der Metallplastik, die immer wieder Menschen anzieht, handelt es sich um einen Tidebrunnen des renommierten Metall-Künstlers Albert Sous aus Würselen bei Aachen. Und nach Aussagen des Erbauers handelt es sich hier um ein auseinander gebrochenes Wrack, das dem Spiel der Gezeiten ausgeliefert ist.

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Von-Thünen-Kurpark

Er ist ein bisschen versteckt zwischen Deich und den Häuserzeilen am Hafen, der Seestraße und der Schulstraße: der „Von-Thünen-Kurpark“. Die Urlauber im Sielort und auch die Kurgäste aus Esens finden hier eine beschauliche Oase der Ruhe.


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Weltnaturerbe Wattenmeer

Das UNESCO-Welterbekomitee hat das Wattenmeer von der holländischen Insel Texel bis nach Sylt in die Liste der Kultur-und Naturerben aufgenommen. Das entschied das Gremium im Juni 2009 in Sevilla. Das Gebiet sei ein einzigartiges Ökosystem mit einer besonderen Artenvielfalt. Unser Wattenmeer steht nun in einer Reihe von weltweit 160 weiteren Naturwundern wie dem Great Barrier Riff in Australien oder dem Grand Canyon in den USA.

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